Hallo! Wie ihr ja wisst, kommen uns hier in Sydney zu bestimmten Jahreszeiten (vor allem im Juli und November) viele Wale besuchen. Dieses Jahr haben Onkel Gusi und Onkel Willi dafür gesorgt, dass uns quasi außerhalb der regulären Walsaison ein ganz besonders schönes Exemplar besucht, nämlich der sogenannte Nationalratswal, der sich hoffentlich nicht als Blauwal entpuppt.
Wie auch immer, wir haben (um dem Blauwal etwas entgegenzuwirken) früh genug Wahlkarten beantragt um bei der fast schon jährlichen Nationalratswahlgaudi mitmachen zu dürfen. Falsch gedacht. Das Hauptproblem bei dieser Wahlkarten-Bestellerei ist, dass die österreichischen Behörden sich zwar gerne sehr international geben, aber wenig Möglichkeiten lassen, um seine Adresse so anzugeben, wie sie wirklich gehört. Das ganze wird insbesondere dann schwierig, wenn ein Land (wie Australien) Türnummern vor Hausnummern schreibt. Wir vermuten stark, dass Steffis Wahlkarte an 209/46 Harris St statt an 46/209 Harris St gesandt wurde und so Steffi nie erreichen wird. Nachdem wir (für Steffi zu spät) auf dieses Problem draufgekommen sind, hat Peter seine Wahlkarte an Frances' Adresse schicken lassen, was wesentlich günstiger war, denn Frances hat ein Haus und keine lästigen Türnummern, die man mit Hausnummern verwechseln kann.
Der langen Rede kurzer Sinn: wir haben jetzt insgesamt eine Wahlkarte statt zwei (siehe Bild) und hoffen, dass das reicht, um den Blauwal aufzuhalten. Peters abgegebene Stimme ist mittlerweile schon wieder auf dem Weg nach Österreich, wo sie (hoffentlich) bald eintreffen wird.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen